Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Menü
Dörrgeräte

Dörrgeräte & Dörrautomaten

Mit einem Dörrgerät können Sie Lebensmittel trocknen und dadurch länger haltbar machen. Gleichzeitig eröffnen Dörrautomaten viele Möglichkeiten, Lebensmittel selbst zu verarbeiten und ganz nach den eigenen Vorstellungen zuzubereiten. In unserem Onlineshop finden Sie unterschiedliche Dörrgeräte für den Einsatz zu Hause. Entdecken Sie welches Modell zu Ihren Anforderungen passt und worauf es bei der Auswahl ankommt.

Was kann ein Dörrgerät?

Ein Dörrgerät entzieht Lebensmitteln bei niedrigen Temperaturen einen großen Teil der Feuchtigkeit. Dadurch werden Obst, Gemüse, Kräuter, Pilze oder auch Fleisch länger haltbar, ohne dass sie eingefroren werden müssen. Gleichzeitig lassen sich saisonale Lebensmittel oder größere Mengen sinnvoll verarbeiten, bevor sie verderben.

Auch für selbst gemachte Snacks ist ein Dörrautomat praktisch. Apfelringe, getrocknete Beeren, Fruchtleder oder Gemüsechips können Sie nach Ihrem eigenen Geschmack zubereiten und selbst entscheiden, welche Zutaten verwendet werden. So lassen sich beispielsweise zugesetzter Zucker, zusätzliches Fett oder unnötige Zusatzstoffe vermeiden.

Neben klassischen Snacks eignen sich Dörrgeräte auch zum Trocknen von Kräutern, zur Herstellung von Beef Jerky oder zum Haltbarmachen von Pilzen und Gemüse.

Verschiedene Geräte im Vergleich

Dörrgeräte unterscheiden sich unter anderem darin, wie die Lebensmittel im Gerät angeordnet werden. Weit verbreitet sind Modelle mit übereinanderliegenden Dörrgittern sowie Dörrautomaten mit einzelnen Einschüben. Beide Bauarten haben ihre Vorteile.

Dörrgeräte mit Stapelsystem

Bei einem Gerät mit Stapelsystem liegen mehrere Dörrgitter übereinander. Je nach Modell können zusätzliche Ebenen ergänzt werden, sodass sich die verfügbare Dörrfläche bei Bedarf vergrößern lässt. Das Stöckli Dörrgerät mit Metallgittern wird beispielsweise mit drei Dörrgittern geliefert und kann auf bis zu zehn Ebenen erweitert werden. Solche Geräte eignen sich daher sowohl für kleinere Mengen als auch für Haushalte, die gelegentlich mehr Obst, Gemüse oder Kräuter gleichzeitig trocknen möchten.

Dörrautomaten mit Einschüben

Bei Dörrautomaten mit Einschubsystem werden die Dörrgitter ähnlich wie Bleche in einen Backofen eingeschoben. Dadurch lassen sich einzelne Ebenen unabhängig voneinander entnehmen und bestücken. Der Graef Dörrautomat DA506 verfügt beispielsweise über sechs separate Einschübe. Geräte dieser Bauart bieten viel Dörrfläche und sind besonders interessant, wenn regelmäßig größere Mengen verarbeitet werden sollen.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Wie gut ein Dörrautomat zu Ihren Anforderungen passt, hängt nicht allein von seiner Größe oder Leistung ab. Achten Sie beim Vergleich vor allem auf Temperaturregelung, Timer, Luftverteilung, Dörrfläche und eine unkomplizierte Reinigung.

  • Temperatur individuell einstellen: Unterschiedliche Lebensmittel benötigen unterschiedliche Temperaturen. Eine möglichst flexible Temperaturregelung ist daher sinnvoll, wenn Sie nicht nur Obst, sondern beispielsweise auch Kräuter, Gemüse oder Fleisch trocknen möchten. Beim Stöckli Dörrgerät mit Temperaturregler lässt sich die Temperatur beispielsweise stufenlos zwischen 30 und 70 °C einstellen.
  • Timer für längere Dörrvorgänge: Dörren dauert je nach Lebensmittel mehrere Stunden. Ein Timer erleichtert die Handhabung, weil das Gerät nach der eingestellten Zeit automatisch beendet werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn Sie den Dörrvorgang nicht laufend kontrollieren möchten. Modelle wie der Graef Dörrautomat DA506 ermöglichen Laufzeiten von bis zu 40 Stunden.
  • Leistung und Luftverteilung: Die Wattzahl allein sagt noch wenig darüber aus, wie gut ein Dörrgerät arbeitet. Entscheidend ist auch, dass die erwärmte Luft möglichst gleichmäßig an allen Lebensmitteln vorbeigeführt wird. Ein integrierter Ventilator beziehungsweise eine aktive Warmluftzirkulation unterstützt eine gleichmäßige Trocknung über mehrere Ebenen hinweg. Gerade bei größeren Geräten und voll belegten Dörrgittern ist eine gute Luftverteilung wichtig.
  • Anzahl und Größe der Dörrflächen: Wer nur gelegentlich kleinere Portionen trocknet, benötigt weniger Platz als ein Haushalt, der größere Obsternten, Pilze oder mehrere Portionen gleichzeitig verarbeitet. Neben der Anzahl der Ebenen sollten Sie deshalb auch deren tatsächliche Fläche und die Erweiterbarkeit des Geräts berücksichtigen. Wie viel Dörrfläche sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, welche Mengen Sie regelmäßig verarbeiten möchten.
  • Material und Reinigung: Dörrgitter gibt es unter anderem aus Kunststoff und Metall. Unabhängig vom Material sollten sich Gitter und Einschübe einfach entnehmen und reinigen lassen, da während des Dörrens beispielsweise Fruchtsaft oder Marinaden auf die Ebenen gelangen können. Herausnehmbare Dörrflächen erleichtern außerdem das Bestücken und Reinigen des Geräts.

Welche Lebensmittel eignen sich zum Dörren?

Mit einem Dörrgerät lassen sich deutlich mehr Lebensmittel verarbeiten als nur Äpfel oder Bananen. Je nach Temperatur und Dörrdauer können Sie Obst, Gemüse, Kräuter, Pilze oder auch Fleisch trocknen und für unterschiedliche Zwecke verwenden.

  • Obst: Äpfel, Birnen, Bananen, Beeren, Pflaumen oder Aprikosen eignen sich besonders gut zum Dörren. Dünn und möglichst einheitlich geschnitten trocknen die Stücke gleichmäßiger. Getrocknetes Obst kann pur als Snack gegessen oder beispielsweise für Müsli, Porridge und Backwaren verwendet werden.
  • Gemüse: Auch Tomaten, Zucchini, Paprika, Karotten oder Rote Rüben lassen sich dörren. Getrocknetes Gemüse eignet sich unter anderem als Vorrat für Suppen und Saucen oder kann, je nach Zubereitung, als knuspriger Snack genossen werden.
  • Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin, Thymian und viele weitere Küchenkräuter können im Dörrautomaten schonend getrocknet werden. Gerade bei Kräutern sind niedrigere Temperaturen sinnvoll, damit Aroma und Farbe möglichst gut erhalten bleiben.
  • Pilze: Selbst gesammelte oder gekaufte Pilze lassen sich durch Dörren länger aufbewahren. Vor dem Trocknen sollten sie gereinigt und in möglichst gleichmäßige Scheiben geschnitten werden. Getrocknete Pilze können später eingeweicht oder direkt zum Würzen von Suppen, Saucen und anderen Gerichten verwendet werden.
  • Fleisch: Mit geeigneten Dörrgeräten lässt sich auch Trockenfleisch beziehungsweise Beef Jerky herstellen. Wichtig sind dabei eine sorgfältige Vorbereitung, ausreichende Temperaturen und eine hygienische Verarbeitung. Beim Dörren von Fleisch sollten Sie deshalb unbedingt die Angaben des Geräteherstellers und geeignete Rezepte beachten.

Preise im Überblick

Einfache Dörrautomaten erhalten Sie in unserem Onlineshop bereits für rund 45 bis 60 Euro. Modelle dieser Preisklasse bieten sich vor allem an, wenn Sie gelegentlich Obst, Gemüse oder Kräuter dörren möchten. Der Silva Homeline DA501 ist beispielsweise ein ideales Einstiegsgerät und verfügt über fünf Dörretagen, Timer und eine einstellbare Temperatur von 35 bis 70 °C.

Im mittleren Preisbereich zwischen etwa 100 und 160 Euro finden Sie kompakte Geräte sowie Modelle mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen oder erweiterbaren Dörrflächen. Dazu zählen beispielsweise Dörrautomaten von WMF, Stöckli und Graef. Wer regelmäßig größere Mengen verarbeitet und entsprechend viel Platz benötigt, kann zu einem größeren Einschubgerät greifen.

Häufige Fragen zu Dörrgeräten

Lohnt sich ein Dörrgerät gegenüber dem Backofen?

Wer nur sehr selten kleine Mengen trocknet, kann dafür grundsätzlich auch einen Backofen verwenden. Ein Dörrgerät ist jedoch speziell für lange Trocknungsvorgänge bei niedrigen Temperaturen ausgelegt und verfügt über eine kontinuierliche Luftzirkulation. Wer regelmäßig Lebensmittel dörren möchte, erhält damit eine komfortable und besser darauf abgestimmte Lösung.

Wie laut ist ein Dörrgerät?

Da viele Dörrautomaten mit einem Ventilator arbeiten, sind sie während des Betriebs hörbar. Die Lautstärke unterscheidet sich je nach Modell und Bauweise. Wenn das Gerät häufig über mehrere Stunden in einer offenen Wohnküche laufen soll, kann die Geräuschentwicklung daher ein zusätzliches Auswahlkriterium sein.

Wie viel Platz benötigt ein Dörrautomat?

Das hängt stark von der Bauform und der Anzahl der Ebenen ab. Runde Stapelgeräte benötigen meist weniger Stellfläche, können durch zusätzliche Ebenen jedoch höher werden. Geräte mit mehreren Einschüben sind häufig größer. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf nicht nur die Dörrfläche, sondern auch die Außenmaße und den vorgesehenen Stellplatz in Ihrer Küche.

Welches Zubehör ist für ein Dörrgerät sinnvoll?

Für viele Anwendungen reichen die mitgelieferten Dörrgitter oder Einschübe aus. Feinmaschige Gitter oder Dörrfolien können jedoch praktisch sein, wenn Sie kleine Lebensmittel, Kräuter oder flüssige Zubereitungen trocknen möchten. Achten Sie beim Kauf darauf, welches Zubehör bereits im Lieferumfang enthalten und welches separat erhältlich ist.